| Grevelinger Meer, Provinz Zeeland,
Niederlande Für
unsere Tauch-Neulinge ist eine Fahrt nach Holland immer die erste Gelegenheit einmal
Salzwasser zu schmecken. Dieses Tauchziel ist vom Grossraum Düsseldorf aus in ca. 3
Stunden mit dem Auto erreichbar, daher lohnt sich auch eine Wochenendfahrt. Die besten Tauchplätze
befinden sich entlang des Deiches in den Orten Scharendijke, Den Osse und Dreischor. Dort
befinden sich auch die meisten Unterbringungsmöglichkeiten. |
Wer mehr Wert
auf individuellerer Unterbringung legt, findet vor Ort diverse Bungalowparks, die über
sehr schöne Bungalows, teils mit Sauna und allen Extras verfügen. Auch diese
Unterbringung ist für das Wochenende recht erschwinglich zumal bei Selbstverpflegung die
teilweise recht krassen Kosten für Restaurantbesuche entfallen. Zum Tauchen: |
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Die
Sichtweite schwankt je nach Jahreszeit deutlich. Die beste Zeit ist das Frühjahr oder der
Spätsommer. Hier kann man teilweise mit Sichtweiten bis zu 6 m rechnen. Auch unter diesem
Aspekt ist das Tauchen dort für die meisten Tauchneulinge, die meist nur die heimischen
Baggerseen gewohnt sind, ein Erlebnis. |
Ab ca. 6 m
beginnt eine Zone mit meist sandig, steinigem Grund. Hier finden sich kräftige bewachsene
Steinformationen, die vielem Getier als Unterschlupf dient. Hier sieht man auch schon mal
etwas grössere Fische. Es gibt einige Arten von Plattfischen, wie Scholle und Seezunge,
kleinere Arten von heimischen Drachenköpfen und Butterfischen und manchmal auch grosse
Aale. Auf dem steinigen Grund finden sich neben Austern alle möglichen Arten von Muscheln
und Schnecken. |
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Ab 20 m hat man fast nur
noch schlammigen Untergrund und es gibt nicht mehr sehr viel zu sehen. Ohne Lampe geht
hier nicht mehr. Nur hin und wieder trifft man auf einzelne, grund- bewohnende Fische oder
eine freischwebende grössere Qualle. Man sollte unbedingt
beachten, dass die Tauchgänge im Grevelinger Meer in jedem Falle genehmigungspflichtig
sind. Es werden häufig auf dem Deich oder den Parkplätzen Kontrollen durchgeführt. Ein Bericht von Harald Meisner |