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Die Galapagos Inseln 2000 Ein Reisebericht von
Nach einem missglückten
Versuch vor einigen Jahren war es unser zweiter Versuch, den Hammerhaien ins Auge zu
sehen. Deshalb hatten wir eine 14 Tage-Tour gewählt, bei der das Schiff volle 5 Tage bei
Wolf und Darwin verweilt. |
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Wissenswertes über die Galapagos Inseln: Das Archipel wird aus einer Gruppe von 13 größeren Inseln gebildet. Es liegt ca. 600 Seemeilen vor der Küste von Ecuador im pazifischen Ozean, wobei der Äquator durch diese Inseln verläuft. Hinzu kommen die Inseln Wolf
und Darwin, die etwa 240 Seemeilen abseits des Hauptarchipels liegen. Gebildet wurden die
Inseln vor ca. 4-Millionen Jahren durch Plattenverschiebungen in der Erdkruste mit
globaltektonischen Prozessen wie der Vulkanbildung. Auch heute noch gehört das Gebiet zu
den Bereichen der Erde mit erheblicher Vulkantätigkeit. Bei unserer Reise legten wir Wert auf die Nordroute, insbesondere aber auf die Inseln Wolf und Darwin. Es soll aber angemerkt werden, dass Landausflüge auf den Inseln ein MUSS für jeden Besucher der Galapagos-Inseln sein sollten und bei uns entsprechend eingebaut wurden. Bis auf Wolf und Darwin, wo keine Landausflüge möglich sind, wurde der Tag mit 4 bis 5 Aktivitäten gestaltet (Tauchen und/oder Landausflüge), wobei das Tauchen mit 3 bis 4 Tauchgängen den Schwerpunkt bildete. Die Wassertemperatur betrug zu unserer Zeit in südlichen Bereich ca. 19° und im nördlichen Bereich, insbesondere aber bei Wolf und Darwin, ca. 21°. Bei einer Tauchzeit jeweils einer Stunde ist der 7mm Neopren also zwangsläufig erforderlich. Dünne Lederhandschuhe reichen aber auf jeden Fall und ein Tauchen ohne Kopfhaube ist ebenfalls kein Problem. Wegen des hohen Planktonreichtums betrug die Sicht zwischen 30 und 50 Meter. Die Unterwasserformation besteht aus Lavagestein, auf dem sich große Seepocken angesiedelt haben. Aufgrund der fast immer anliegenden Strömung wird wegen der Verletzungsgefahr grundsätzlich ein Tauchen mit Lederhandschuhen empfohlenen. Und keine Sorge; Das Anfassen und Festhalten am Gestein und an den Seepocken ist dort obligatorisch und schadet Niemanden. Insbesondere für Fotografen und Filmer ist auch eine Strömungsleine sehr behilflich. Bei mehr oder weniger Strömung liegen die Tauchtiefen in der Regel bis zu 30 Metern. Und keine Bedenken zum Stichwort "Strömung". Es wird grundsätzlich sehr langsam und mit der Strömung getaucht, wobei 2 Beiboote die Taucher anhand der Luftblasen beobachten und nach dem Auftauchen aufsammeln. Auch das Mutterschiff begleitet oftmals die Beiboote und damit die Taucher zusätzlich. Unser Schiff war die Galapagos II der Aggressor Flotte. Die moderne Ausstattung dieser Schiffe bietet auch die Möglichkeit, dem heutigen Standard entsprechend, mit Nitrox zu tauchen. Wer mehr zu dieser Flotte erfahren möchte, informiere sich bitte unter www.aggressor.com . Unsere Route: |
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Die Fahrten zwischen den einzelnen Inseln erfolgten Abends oder Nachts. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 10 Knoten liegen damit die Fahrtzeiten im Durchschnitt bei ca. 3 Stunden. Lediglich die Fahrt nach Wolf und Darwin betrug, wegen der Strömungsverhältnisse, hin ca. 10 Stunden und zurück ca. 16 Stunden. Die eindrucksvollsten Begegnungen
unter Wasser: |
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An ersten Stelle sind
hier die Hammerhaie zu nennen. Insbesondere um Wolf und Darwin standen sie in großen
Schulen. Auch die Galapagoshaie gibt es dort in bemerkenswert großer Zahl. |
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Ogcocephalus
darwini |
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Weiterhin möchten wir nennen: Seelöwen, Adlerrochen, Schildkröten, Waahos, Barrakudas, Weissspitzenhaie, Flundern, große Schwärme von Kreolen- und Doktorfischen. Dazu noch einige Fotos: |
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Auch dazu noch einige Fotos: |
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Unterwasserfotos: Wolfgang Fiedler, Kamera NIKONOS 3 mit Marinsolar Duoblitz und Hydro Vorsatz. |