Tauchertreff am Auesee 2003

geschrieben von Jessica Kreuels

 

 



Wieder ist ein Jahr vorbei. Das internationale Tauchertreffen am Auesee steht wieder einmal auf dem Terminplan der TSG Jugend. Treffpunkt sollte, wie gewohnt der Ikea Parkplatz in Kaarst sein. Am Freitag, den 2. August um 16:45 Uhr trafen die ersten Autos ein. Bis 17 Uhr, diesmal sogar pünktlich, kamen auch die letzten an, wie z. B. Rolf. Fahrgemeinschaften wurden gebildet. Wir hatten 3 Autos zur Verfügung, wobei Rolf`s Materialauto spielte. So ging es dann für uns Zehn in das jährliche Tauchereignis.

Nach Fahrtzeit von nur einer Stunde war unser Ziel erreicht, der Auesee in Wesel. Dani, unsere Überläuferin aus dem letzten Jahr, begrüßte uns und vor allen Dingen Lars (siehe 2002) freudig. Anschließend wurden die Zelte verteilt, die Mädchen hatten mal wieder Glück und waren nur zu sieben in einem 10-er Zelt. 
Mirco, Lukas Z. und Bastian mussten in ein 10-er Zelt mit ein paar kleineren Jungs. Dani und Lars hatten ein eigenes Zelt, genauso wie Stephan und Lukas A.. Rolf hatte sich sogar eine Wohnung mitgebracht!

Wobei wir jedoch nicht unbedingt glauben konnten, was er in seiner Hundehütte so alles aufgebaut haben sollte. Angefangen von der Spülmaschine ( wird wohl Mirco gewesen sein), bis hin zum luxuriösen Whirlpool. Das alles auf 2,1 m Länge, 1,0 m Breite und 80 cm Höhe. Er fing an von seiner „Wohnung“ zu schwärmen, als er feststellte, wie viel Unordnung doch in so einem Zelt normalerweise ist.
Natürlich stand anschließend die offizielle Begrüßung und die Verteilung der T-Shirts, die dieses Jahr grün waren, an. Auch ging es danach wieder auf die Kirmes, Die Regelung des letzten Jahres hatte sich bewährt. Alle unter 14 Jahren mussten sich um 23:00 Uhr auf den Heimweg machen, die älteren durften bis 24:00 Uhr bleiben. 


Die Betreuung der letzten Gruppe übernahm mal wieder Rolf, wie sollte es auch anders sein. Allerdings war um 24:00 Uhr schon keiner mehr da. Zu Ende war der Abend aber noch lange nicht, denn es sollte ja noch einen Nachttauchgang geben, bei dem Lars dieses mal allerdings (leider?) nichts verlor. 
Doch irgendwann zog es auch die letzten in die Zelte, wobei jedoch erst einmal die Rangordnung im Herrenzelt festgelegt wurde. Lukas und Mirco mussten ihre Position als Älteste in dem Zelt festigen, wobei die Betreuer am Gemeinschaftsplatz schon die Knute in der Hand hielten. Doch auch ohne deren Eingreifen wurde es irgendwann ruhig.

Mensch Mirco!



So sollte es aber nicht lange bleiben, denn schon um 6:30 Uhr waren die ersten wach. Die meisten freuten sich auf eine warme Dusche, doch das war nix, denn die Duschen waren eiskalt und da konnte man schon besser im See schwimmen gehen, was einige dann auch direkt nach dem Frühstück taten (Anmerkung Rolf: Seife und Zahncreme kam wohl ein wenig kurz).



Gewaschen 



Klar, das auch wieder neue Kontakte geknüpft wurden. Mehr oder weniger intensive, aber für die eine oder andere war es fast wie der Wärmeersatz von Mum and Dad, stimmts Chrissy, (Jessi)? Aus diesen Kontakten entstand dann auch die Idee zur gemeinsamen Vereinsfahrt zu Burgers Zoo mit den Wuppertalern im November.



Der Samstag gestalte sich etwas anders als letztes Jahr. Der Apnoe – Wettkampf fiel nicht ins Wasser, sonder einfach nur aus. Dafür wurde wesentlich mehr getaucht. Rolf ist fast gar nicht aus dem Wasser gekommen. 



Doch Volleyball ist für uns Pflicht. Auch dieses Jahr hat es uns dann zu dem Beach – Volleyballfeld getrieben. Wobei der körperliche Einsatz weit geringer als im letzten Jahr war. Welches ich natürlich auf die Temperaturen wälzte.


Die Überraschung am Samstag Abend: Carsten, Bine, Bernhard und Angela kamen. Rechtzeitig zu den Höhepunkten des Wochenendes. 



Feuerwerk und Fackelschwimmen, anschl. Horsti und die Neoprenbabys.

22 Uhr 00, die ersten Raketen am Himmel. Wir hatten uns natürlich auf dem Deich einen Platz gesucht. Leider mussten der Freak und seine Freunde mal wieder Musik mitnehmen. Wieder zurück am Zeltplatz bekam jeder eine Fackel, und schon ging das Fackelschwimmen los.



Nach dem Fackelschwimmen gab es einen Auftritt von Horsti und seinen Neoprenbabies. Die Begeisterung war allerdings nicht so groß wie letztes Jahr. Jedoch saßen die meisten noch stundenlang vor den Zelten und unterhielten sich. Am nächsten Morgen stand dann die Aufräumaktion an und wieder einmal wurde überlegt, wie Menschen soooo viel Müll machen können.

Einige von uns machten danach noch einen letzten Tauchgang. Doch schließlich bekam jeder seine Lose und alle machten sich auf den Weg zur Tombola, aber auch dieses Jahr hatten wir kein Glück und mussten mit leeren Händen nach Hause fahren. Nach der Tombola ging es auch schon zurück zu den Zelten, die dann abgebaut wurden.



Schnell wurden noch Adressen und Handynummern ausgetauscht und dann ging es auch schon auf den Weg nach Hause.


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