|
Tauchen im
Astronauten-Tauchbecken des DLR Vor einiger Zeit erhielten wir eine interessante E-Mail vom
Eitorfer Tauchverein XARIFA e. V. Das DLR ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. in Köln-Porz. Hier werden die ESA-Astronauten für die Europäischen Raumfahrtmissionen ausgebildet. |
Zu diesem
Zweck befindet sich in der Anlage ein Tauchbecken von Schwimmbadgröße mit 10 Meter
Wassertiefe, die Neutral Buoyancy Facility der ESA. |
![]() |
Jeder Teilnehmer inklusive der Gäste muß vorab unter Angabe der Personalausweisnummer angemeldet werden. Dies dient dazu, bei Einfahrt in das Gelände unnötige Formalitäten, wie das Ausstellen von Besucherausweisen zu vermeiden und damit Zeit zu sparen. Die Organistaion durch den XARIFA Tauchverein ist hervorragend. Es gab vorab jede Menge Informationen und der Ablauf war reibungslos. So stand uns dann am 3. März nichts mehr im Wege. |
Die Zufahrt
zur Halle ist mit dem eigenen PKW möglich. Parkplätze gibt es genügend. Vom Parkplatz
muß die Ausrüstung noch ca. 100 Meter in die Halle getragen werden. |
![]() |
|
Der erste
Eindruck ist schon beeindruckend. Man glaubt, ein Schwimmbad zu betreten und hat
plötzlich Wasser von Baggersee-Tiefe unter sich. |
Man kann
beispielsweise ein wenig seine Apnoe Fähigkeiten antesten oder einige praktische Übungen
durchführen, die man sonst nur in 4-5 Meter Tiefe übt. |
Das ganze
Spektakel wird mit einer UW-Videokamera gefilmt. Nach dem Tauchgang hat man die
Möglichkeit in der Cafeteria einen Happen zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Der
zuvor aufgenommene Film kann dort nach dem Tauchgang für 25 DM gekauft werden. |
![]() |
![]() |
In der Halle
befinden sich unter anderem Modelle vom Spacelab und vom Columbus Labormodul der ISS. Alle
sind begehbar und enthalten komplette Nachbauten der tatsächlichen Instrumente und
Gerätschaften. |
Man hat
irgendwie das Gefühl, sich in einer Mischung aus typischem 60er-Jahre Wohnzimmer und dem
Raumschiff Orion zu befinden. |
![]() |
![]() |
Ein unglaubliches Wunder, das russische Astronauten mit derartigen Gerätschaften ins Weltall geflogen sind und sogar wieder zurückkamen. Dazu kann man nur sagen: Respekt!!!! Alles in allem war es eine lohnende
Veranstaltung, die wir sicher gelegentlich wiederholen werden. Ein Bericht von Harald Meisner und Fotos von Bernd Wortmann. |