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Bali 2010

Tauchen, Land und Kultur

Ein Reisebericht von
Christa und Wolfgang Fiedler

Schon lange hatten wir den Wunsch, auch mal den Mondfisch in freier Natur zu erleben. Auf der Boot 2010 suchten wir deshalb einen Veranstalter, der uns entsprechende Tauchgänge bieten konnte. Zusätzlich wollten wir auch die Insel mit ihrer Sonderheiten selbst kennerlernen. So entdeckten wir den Veranstalter „Roger Tour's“, der alle unsere Wünsche erfüllen wollte. Wichtig war für uns auf jeden Fall eine kleine Gruppe und ein ruhiges Tauchen mit entsprechender Leistung der Tauchbasis vor Ort. Uns wurde die Gruppengröße von 12 bis maximal 18 Personen zugesagt. Auch zu den Tauchbooten bekamen wir zugesagt, dass sie sehr geräumig sind und je nach Bedarf gegebenenfalls mehrere Boote eingesetzt werden. Ein Mitarbeiter von der Basis „ENA-Divers“, Renee und Sohn aus der Familie „Roger Tour's“, auf Bali ansässig und mit einer Balinesin verheiratet, war ebenfalls am Stand des Veranstalters und er bestätigte dies und weiterhin beste Beziehungen vor Ort für weitere Unternehmungen. Da alles sehr glaubwürdig dargelegt wurde, buchten wir noch auf der Boot die angebotene Gruppenreise von 14 Tagen sowie eine zusätzliche Verlängerungswoche mit einem ebenfalls vorgegebenen Programm. Erster Treffpunkt der Gruppe sollte der Flughafen Frankfurt sein. Im Flughafen wurde uns dann vom Mitreisenden Veranstalter „Roger“ mitgeteilt, dass die Gruppe jetzt aus 38 Personen besteht, von denen einige Personen erst vor Ort zur Gruppe stoßen. Fast alle Teilnehmer schluckten erst mal und die ersten Bedenken wurden geäußert. Wie sollte das vor Ort aussehen? Transport, Boote, gemeinsame Fahrten… Roger beschwichtigte die Teilnehmer mit dem Hinweis, vor Ort sei alles bestens geregelt. Und so begann die Reise in Richtung Indonesien und zur Insel Bali.

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Fluggesellschaft war die Malaysia Airlines
28.08.2010 Ankunft in Bali Denpasar Wegstrecke

Zuerst ging es in getrennten Fahrzeugen zur Basis von ENA-Divers. Dort konnte die Tauchausrüstung belassen werden und der übliche Papierkram wurde erledigt. Freundliche Helfer standen zur Verfügung und somit lief alles seinen geregelten Weg. Die Übernachtung erfolgte im Inna Grand Bali Beach Hotel in Sanur. Zu diesem Hotel gab es später erhebliche Kritik in der Gruppe. Wahrscheinlich auf Grund der aufgebauschten Gruppe hatte der Reiseveranstalter kurzfristig die Unterkunft vom Puri Mesari Hotel, ein Hotel mit kleinen Bungalows und nach der Ausschreibung mit gemütlichem Frühstück auf das Inna Bali Beach Hotel umgestellt. Dieses Hotel ist ein großer Plattenbau mit ca. 800 Betten. Das Frühstück stand in einer großen Halle zur Verfügung und von Gemütlichkeit keine Spur. Durch die vielen Gäste, der größten Teil aus Richtung China, gab es überall Engpässe. Die Milch war an einem Tag sauer, lange Schlangen bei der Eiausgabe und am Toaster, schleppendes Nachlegen von Obst und ein ungemütlicher Lärmpegel waren gegeben. Auch die Auswahl an Speisen war sehr begrenzt (keine Wurst, kein Käse). Dafür gab es viele Tiegel und Töpfe für die asiatischen Gäste. Aufgrund deren Esskultur sah es dann auf den Tischen entsprechend aus. Überall wurde gequalmt und für die Nichtraucher waren nur wenige Tische reserviert, ein völliger Unfug in einer großen Halle. Bei Unternehmungen mit frühen Abfahrtzeiten gab es nur auf persönlichem Druck ein abgemagertes Frühstück vorzeitig in der Halle. Abends ging es zum gemeinsamen Abendessen in einem nahe gelegenem Golf-Hotel (sehr gut und preiswert).

Die ersten Tauchgänge waren für den nächsten Tag in Tulamben und am Liberty Wrack vorgegeben. Der Tauchplatz ist wie folgt in den Reiseunterlagen beschrieben:„Da in diesem Gebiet nicht viel getaucht wird, stehen schöne Tauchplätze zur Verfügung, wie z.B. das Wrack der Liberty …“

29.08.2010 Der erste Tauchtag

Morgens ging es zuerst ins nächste Hotel, dem Blue Hill Hotel in Tulamben. Das Tauchgerödel wurde in getrennten Fahrzeugen beförderte und dies sollte generell so für die Folgezeit bleiben. Nach kurzem Einchecken im Hotel dann der Start zum Tauchen. Am Tauchplatz angekommen sah es, im Gegensatz zur Beschreibung des Reiseversanstalters, aber ganz anders aus. Um die 200 Taucher drängelten sich am Ufer und irgendwo dazwischen hatten auch unsere Guides die vorbereitete Tauchausrüstung abgelegt. Wieder mal das große Schlucken was dazu führte, dass ein qualifizierter Taucher der Gruppe das Tauchen auf diese Art verweigerte.

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Die Stimmung in der Gruppe sank, da die Reisebeschreibung von Roger Tour's hier nicht stimmte. Hinzu kam, dass es zu diesem Zeitpunkt einen hohen Wellengang mit erheblicher Brandung gab. Entsprechen mühselig war der Einstieg von Land und über das steinige Ufer (große rollende Steine). Da die Gruppe teils aus sehr erfahrenen Tauchern bestand, wurde die Sache gemeistert. Für weniger Geübte wurde von den Guides erfolgreich Hilfestellung geleistet. Durch den hohen Wellengang war dann zwangsläufig die Sicht unter Wasser miserabel. Das Wrack selbst ist auf jeden Fall Tauchgänge wert. Aufgrund der schlechten Sicht konnten wir von dort ständig vorhandenen Büffelkopfpapageienfischen leider nur wenige erkennen. Beide Tauchgänge brachten doch einige schöne Begegnungen mit der Unterwasserwelt, für uns besonders bemerkenswert: Ein Schaukelfisch, ein Ozelot Zackenbarsch und ein großes Feld von nicht sehr scheuen Röhrenaalen, ferner ein großer Schwarm von Großmaul Makrelen. Für den nächsten Abend wurde an diesem Wrack dann der einzig mögliche Nachttauchgang angesagt.

30.08.2010 Der zweitete Tauchtag

Zwei Tauchgänge waren am Saya Point geplant und wurden durchgeführt. Bemerkenswerte Sichtungen: Viele Halfterfische, ein Testfeld für Korallen, Riesendrücker, Röhrenwürmer, ein gestreifter Kugelfisch und eine Geistermuräne.

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Dann kam der geplante Nachttauchgang am Liberty Wrack. Der Wellengang war noch höher als am Vortag und soweit alles noch beschwerlicher. Aus unserer Sicht war dies wohl der schlechteste Zeitpunkt für einen Nachttauchgang. Außer dem fixen Termin gab es keine Tauchgangsplanung durch ENA-Tour's als Basis oder durch den Reiseveranstalter. Ein Ersatztermin wurde uns nicht angeboten. Trotzdem gelangen uns unter anderem noch einige gute Fotos von den jetzt ruhenden Büffelköpfen.

31.08.2010 Von Tulamben nach Permuteran mit interessanten Erlebnissen

Es ging mit dem Bus in Richtung Norden. Auf der Wegstrecke ein erster interessanter Zwangshalt. Eine traditionelle Zeremonie verhinderte für kurze Zeit die Weiterfahrt

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Zu unserer Glück konnten wir Aussteigen, den Zug ein Stück zu Fuß begleiten und Filmen. Vorbei an großen Reisfeldern war der nächste Aufenthalt im Bereich Kubutambahan.

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Im Ort Sangsit besuchten wir die Purabeji Tempelanlage. Ein Sumbak-Tempel, der Devi Sri, der Reisgöttin geweiht ist. Nach Besichtigung des Tempels ging es zum Banjar Air Panas Bad, welches von heißen Quellen gespeist wird. Vorbei an Andenkenläden und dort ausgestellten Kampfhähnen in ihren Körben, erreichten wir das Bad und so konnten für kurze Zeit ins warme Wasser.

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Mittags dann eine kleine Pause in Lovina und zwar im Tanjung Alam Restaurant. Weiter ging es zum Pura Pulaki Tempel mit seinen Affen. Vor und im Tempel kann man sie füttern. Aber Achtung: Sie sind sehr frech und aufdringlich.

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Purabeji Tempel

Pura Pulaki Tempelaffe

Am späten Nachmittag erreichten wir Permuteran. Das Adi Assri Beach Resort Hotel, mit seinen Einzelbungalow’s in sehr schöner Gartenlandschaft, war für 2 Tage unser Ausgangspunkt für das Tauchen. Leider hatte der Reiseveranstalter die Reservierung von Zimmern mit Einzelbetten für die aufgeblähte Gruppe nicht realisiert, was zu Provisorien führte. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Moschee, dessen Muezzin die sonstige Ruhe manchmal störte. Am Strand konnte man vorzüglich Spazierengehen und die Umgebung mit den Bali-Fischerbooten und seinen einheimischen Bewohnern beobachten. An einem Abend zeigte uns die Jugend der Umgebung traditionelle Legong Tänze.

01.09.2010 und 02.09.2010 Tauchen um die Insel Menjangan

Zum Tauchen ging es nach Labuhan Lalang, ein Ort mit einem kleinen Tempel am Parkplatz. Auf dem Weg zu den einheimischen Booten gab es eine Basis für Taucher mit Duschmöglichkeiten und kleiner Bewirtungsstätte. Es wurden für die große Gruppe vom Veranstalter genügend Boote geordert, sodass ein entspannter Ablauf möglich war. 2 TG pro Tag, eine Oberflächenpause unmittelbar an den Tauchplätzen, versorgt mit einem Lunchpaket von ENA-Divers, so macht das Tauchen Spaß. Wir tauchten an den Plätzen: Anchor Wreck, Eagle Garden, Cave Point und Tempel Point.

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Bemerkenswerte Sichtungen in diesem Bereich waren u.a.: Große Tischkorallen, Fass-schwämme, eine Putzstation für Fledermausfische, Halfterfische, ein Mappa-Kugelfisch, ein Geisterfetzenfisch, Kaiserfische und eine Nacktschnecke unbekannter Art, zu der jegliche Suche im Netz nach ihrem Namen (latein, englisch, deutsch) kein Ergebnis brachte.

Ansonsten: Ein sehr gutes und abwechslungsreiches Tauchgebiet.

Nacktschnecke unbekannt

Wer kennt den Namen ? (bitte Rück-Info über unseren Webmaster)

03.09.2010 Von Permuteran zurück nach Sanur

Am frühen Morgen fuhren wir von Permuteran zurück nach Sanur und zunächst zum Inna Grand Bali Beach Hotel, welches bis zum 8.09.2010 für die Gruppe reserviert war. Unmittelbar danach war unser erstes Ziel der Git-Git Wasserfall. Vorbei an Verkehrsinsel mit beachtlichen Skulpturen fuhren wir nach Munduk..

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Der Weg zum Wasserfall führte durch eine kleine Gewürznelkenplantage. Auf einem Nelkenbaum erntete ein junges Mädchen die Früchte und Mutter saß unten und sortierte. Getrocknet wurden die Nelken auf großen Beton- flächen und vor kleinen Verkaufsständen wurden sie ausgestellt.

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Durch Reisfelder und vorbei an kleinen Andenkenläden erreichten wir den Eingang. Wiederum an kleinen Tempeln vorbei ging es zum Wasserfall. Die Badeklamotten an und jetzt war für den härteren der Gruppe eine kühle Erfrischung im herabströmenden Wasser angesagt.

Nächste Station war Candi Kuning. Am und im See Beratan liegt die Tempelanlage Pura Ulun Danu. Im Eingangsbereich standen Tigerskulpturen die als Rankenhilfe dienten. Vorbei an großen geschmückten Bäumen und kleinen Tempeln ging es zum See.

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In einem abgegrenzten Bezirk konnten wir eine Zeremonie beobachten.

Auf Inseln im Wasser liegen sehenswerte Tempel mit großen Frosch-Skulpturen als Eckmonumente.

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Zum Abschluss durchquerten wir einen angegliederten Bereich mit neuzeitlichen Tierskulpturen wie Zebras, Wildschweinen oder furchterregende Leoparden.

Weiter ging es zum Candi Kuning Markt, ein Markt für Früchte und Gemüse. Leider erlebten wir hier auch die negative Seite des Tourismus. Die Händlerinnen boten Obst zu weit überhöhten Preisen, d.h. ca. das 10-fache des wirklichen Wertes. Dabei forderten sie zum Handeln auf. Auf dieser Basis ist aber auch ein Handeln unmöglich und wir verließen kurzfristig diesen Touristen-Nepp-Markt. Auf der weiteren Fahrt nach Mengwi gab es einen kurzen Halt an einem Aussichtspunkt für besonders schön angelegte Reisfelder. Es wurde spät und bei Ankunft am Pura Taman Ayun Tempelkomplex war dieser bereits geschlossen. So waren nur noch ein paar Blicke von außen möglich.

04.09.2010 Tauchen an der Insel Nusa Penida, Tauchplätze Cristal Bay und Manta Point

Heute sollte es mit starken, sogenannten Speedbooten, zu den Molas und Mantas gehen und so wurden wir in mehreren Fahrzeugen zum ENA-Strand Basis gefahren. Und nun zeigte sich zum ersten Mal der Nachteil der riesigen und aufgeblähten Gruppe. Die Taucher mussten auf die beschränkt vorhandenen Boote verteilt werden. Beispiel: Statt der zugelassenen 11 Personen auf einem Boot (Aussage des ENA-Verantwortlichen Renee, der jetzt vor Ort tätig war) mussten auf diesem Boot 16 Personen, zusätzlich Ausrüstung und 2 Flaschen pro Taucher, untergebracht werden. Alles was auf der Boot von Roger und seinem Sohn zugesagt wurde - entspanntes Tauchen von geräumigen Booten - war unmöglich. Die Fahrt zum Tauchplatz selbst verlief noch einigermaßen erträglich. Bei unserer Ankunft vor Nusa Penida und in der Crystal Bay befanden sich bereits mindestens 10 weitere Tauchboote in der Bucht. Das Wasser rundherum war leider mit Müll übersät. Dann aber das Chaos: Auf Grund des Platzmangels mussten die einzelnen Taucher über Flaschen und Ausrüstung zum Heck steigen. Hinsetzen auf den Bootsrand, ein Fingerzeig zum vorbereiten PTG mit Weste und man wurde von den immer sehr hilfsbereiten Guides angezogen. Ein eigenständiges Anlegen war so gut wie unmöglich. Da zwangsläufig nur ein einzelnes Hineinspringen möglich war, dauerte es ca. 20 Minuten, bis die letzte Gruppen das Abtauchen starten konnte.

In der Crystal Bay: Die Wassertemperatur betrug 28 Grad. Es ist bekannt, dass Molas aber erheblich kälteres Wasser lieben um sich an der Oberfläche von Fischen putzen zu lassen oder sich zu sonnen. So entdeckte an diesem Tag niemand einen.

Der zweite Tauchgang fand am Manta Point statt. Leider war die Sicht unter Wasser, aufgrund des Wetters und der Dünung, miserabel. Trotzdem; Immer wieder tauchten einzelne große Mantas oder ganze Gruppen aus der trüben Brühe auf. Es war schon sehr beeindruckend.

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05.09.2010 Tauchen an der Insel Nusa Penida, Tauchplätze Manta Point und Padpoint

Zuerst ging es zum Manta Point. Leider war die Sicht unter Wasser so miserabel wie am Vortag. Trotzdem; Die Mantas waren vorhanden und wir konnten sie beobachten. Der zweite Tauchgang fand am Pad Point statt. Ein etwas ruhigerer Tauchplatz an dem wir u.a. unterschiedliche Anemonenfische und eine Schwertgrundel sahen. Die Rückfahrt zum Hotel erfolgte jeweils über einen kurzen Halt in der ENA-Basis.

Bei einen dieser Gelegenheiten sah sich der Reiseveranstalter, in der Person von Roger genötigt, die gesamte Gruppe als „schlechteste Gruppe, die er je gehabt hat“, anzusprechen. Ihm passte nicht, dass untereinander viel über das Aufblähen der Gruppe von maximal 18 Personen auf 40 Personen geredet wurde. Die daraus laufend entstehenden negativen Auswirkungen versuchte er schön zu reden. Alle Schuld von sich weisend äusserte er sich dahingehend, dass nirgendwo die Gruppengröße schriftlich niedergelegt wäre oder er jemanden dies schriftlich bestätigt hätte. Somit würde auch kein Anspruch darauf bestehen. Für die Folgezeit würde er das Gerede ignorieren und er würde auch weiterhin auf den Fahrten seine (zweideutigen) Witze erzählen. Ihm kam nicht in den Sinn, dass einige Teilnehmer diese auch gar nicht hören wollten. Große Gruppe – großer Bus, man musste es eben ertragen.

Abends ging es in ein Restaurant mit dem in China üblichen Drehteller in der Mitte des Tisches mit den bestellten und unterschiedlichsten Speisen. So kam es zu Erinnerungen an einen China-Reise. Obwohl ein Rauchverbot bestand, wurde an den Nebentischen hemmungslos gequalmt. Bali ist in dieser Beziehung noch sehr rückständig und der überwiegende Teil aller Einheimischen scheint süchtig zu sein.

06.09.2010 Tauchen an der Insel Lembon Gan, Tauchplätze Blue Corner und Sakenan Point

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Riesige Schwärme von Riffbarschen sind hier das Besondere. Außerdem entdeckten wir dort eine sehr große Seeschlange. In den Oberflächenpausen verzehrter wir den Inhalt unserer Lunch Pakete, die mit unterschiedlichem Inhalt einen Tag vorher und georderten wurden.

Zurück zur ENA-Basis gab es nun eine Vorgabe über das Trinkgeld für die Guides. Roger erklärte uns, dass die Einzelvergabe an den jeweiligen Guide nicht gewünscht wird. So hätte er mit seinen „Immertreuen“ auf dem Boot ausgemacht, dass jede Person doch 70 bis 80 Euro in einen Gruppenkasse zahlen soll. Als Begründung für diesen hohen Betrag erklärte er, dass im Hintergrund eine erheblich höhere und zeitaufwendige Logistik für unsere Gruppe nötig gewesen wäre. Für den Transport der Flaschen (die Flaschen musste täglich von der ENA-Basis zu unseren Tauchplätzen befördert werden) und für das Füllen der Flaschen, hätten die Angestellten teilweise bis weit nach Mitternacht arbeiten müssen. Diesen zusätzlichen Zeitaufwand sollten wir doch durch erhöhtes Trinkgeld ausgleichen, welches dann über die gesamte Belegschaft verteilt würde. Ihm kam gar nicht in den Sinn, dass er als Veranstalter der Reise und das Unternehmen ENA-Divers durch das aufblähen der Gruppe auf 40 Personen dies vorher hätte planen und berücksichtigen müssen. Die Mehreinnahmen hat er sicher gerne verbucht, die Arbeit aber den „kleinen“ Angestellten von ENA-Divers aufgebürdet. Für die leistungsgerechte Bezahlung dieser Leute oder zusätzliches Personal hatte er aber offensichtlich nicht gesorgt.

Auf Nachtrage nach einem zusätzlichen Tauchgang nannte man 90 US Dollar, was aber aufgrund dieses Preises niemand in Anspruch nahm. Auch hatte ENA-Tour's und fast alle Unternehmen in Bali die unangenehme und teilweise verbotene Angewohnheit, bei Zahlung mit der Kreditkarte, zusätzlich 3 % Gebühren zu verlangen.

07.09.2010 Ein freier Tag

Für diesen Tag hatten wir im Voraus ein Sonderprogramm beim Reiseveranstalter gebucht. Der Preis betrug 25 € pro Person, zu dem viel versprochen wurde. Es war aber lediglich ein Bustransport. Besucht wurden zuerst die Kaufhäuser Kuta Discoverymall, Kuta Erlangga Mall 2 und die Ramayana Mall 1. Jedes hat eine unterschiedliche Angebotspalette. Sie sind wirklich bemerkenswert mit ihrem jeweiligen Sortiment, welches deutschen Standard übertrifft. Dazu sind die Preise, im Vergleich zu den deutschen Preisen, erheblich niedriger. Das gilt auch für die sogenannte Markenware.

Zum Abendessen war ein Tisch an der Jimbaran Bay reserviert. Es ist ein herrlicher Strand, speziell bekannt für seine Sonnenuntergangsbeobachtungen. Mit unzähligen Tischen vor den unzähligen Restaurants und traditionellen Tanzdarbietungen ist der ganze Bereich aber auf Touristenabzocke ausgelegt. Leider war der Himmel an diesem Abend bewölkt, sodass der Sonnenuntergang nicht den Erwartungen entsprach. Für das Abendessen mussten zusätzlich 25 Dollar pro Person in Fremdwährung gezahlt werden und es war miserabel.

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08.09.2010 Von Sanur über Celuk nach Ubad
Bali hat in seinen Regionen spezielle und meist stark abgegrenzte Fertigungsbereiche.

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In Celuk , unserem ersten Halt, besichtigten wir eine Silberschmiedefabrik. In einer langen Halle gab es viele kleine Arbeitsplätze, an den jeweils eine Person, mit handwerklichem Geschick, das einzelne Produkt formte, schliff oder bearbeitete. Im angeschlossenen Verkaufsbereich waren die sehenswerten und aus unserer Sicht künstlerisch sehr hochwertigen Erzeugnisse ausgestellt.

Unser nächster Halt war Desa Batuan Village. Es ist ein sehr kleiner und abgegrenzter Ort mit nur wenigen Familien. Am Eingang hing ein Schild mit Aufzählung der dort lebenden Personen. Wir konnten uns ihre einzelnen Häuschen, den Brunnen, ihre Kampfhähne in Körben, Stachelschweine aber auch ihren kleinen Tempelbereich ansehen. Den Bewohnern machte es sichtlich Spaß uns zu betrachten und sich und ihren Lebensraum betrachten zu lassen.

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Batuan-Bedula – An unsere Wegstrecke lag, eingebettet in Reisfeldern, eine Holzschnitzerei. Vorbei an vielen Kampfhähnen in ihren Körben ging es zur Besichtigung. Vor dem Ausstellungs- und Verkaufsräumen saßen einige Familien. Jung und Alt meißelten oder schliffen an Neugestaltungen. Im Ausstellungs- und Verkaufsraum waren dann die künstlerisch ansprechenden Schöpfungen zu betrachten. Insbesondere Erzeugnisse aus Wurzeln mit ihren Verzweigungen wurden dann Figuren mit Armen, Beinen oder Flügeln. In derselben Gegend noch ein Halt an Fertigungsstätten für Holzerzeugnisse wie Tischplatten, teilweise in naturbelassener Ausformung.

Nicht viel weiter sahen wir eine Fertigungsstätte für Glaskunst in Form von u.a. großen Tieren, Ringen oder einem Fuß, bemerkenswerte Erzeugnisse aber zur Mitnahme als Andenken zu groß

In Bedula suchten wir das Restaurant „Talisman“ auf. Es hat einen sehr schönen Eingangsbereich mit großen Figuren und einem großen Altar für die Götter. Geschmückt und gedeckt war der Alter mit Blumen, Gemüse, einem gebratenen Hähnchen und kleinen Figuren. Ausstellungsstücke wie einen balinesischen Bett und sonstiger Dekoration, aber auch der hintere Blick auf Reisfelder machten es zu einem gemütlichen Aufenthalt.

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Der nächste Halt war in der Nähe von Tampeksiring an den Tegalalang Reisterrassen. An Steilhängen liegend, mit einer verzweigten und strudelnder Wasserversorgung , dazwischen ein Wasserträger, solche Aussichten sind schon beeindruckend.

Nächste Station war der Pura Gunung Kawi Tempelkomplex in einem Tal unterhalb von der Sebatu.

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In diesem malerisch gelegenen Quellheiligtum befinden sich mehreren Wasserbecken. Am Eingang ein See mit Koi‘s und Seerosen, bewachsene Schreine im Wasser die teilweise mit Moos bewachsen sind und Tempel mit bizarren Figuren an und in den Tempeln sind zu bewundern.

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Letzte Station für diesen Tag war in Ubud der heilige Padangtegal Monkey Forest. In diesem Wald leben über zweihundert Long-Tail-Makaken. Sie sind an Menschen gewöhnt und so sitzen sie auf dem Weg, auf Mauern und auf einem kleinen Brunnen. Der Nachwuchs liegt daneben oder wird von den Muttertieren herumgetragen.

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In den frühen Abendstunden erreichten wir das Beji Ubud Resort Hotel, was für 2 Tage unser nächster Aufenthalts- und Ausgangspunkt war. Das Hotel mit einzelnen Wohnblocks liegt an einem Hang mit herrlichem Blick auf das Hinterland. Die letzte Renovierung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Das wird aber fast nicht bemerkt. In der freien Zeit können wir uns im schönen Garten oder an bzw. in den Pool’s vergnügen. Einige Wohnbereiche, sowie auch unserer, hatten zusätzlich noch ein eigenes Schwimmbecken.

09.09.2010 Der Rafting-Tag

Ein Erlebnis der besonderen Art war eine Fahrt mit dem Schlauchboot auf dem Ayung River. Vom Rafting-Unternehmen wurden wir abgeholt und es ging zur Basis im Carang Sari district. Dort erhielten wir eine kurze Einweisung sowie Helme, Westen und Paddel. Über eine steile Treppe ging es hinunter zu Fluss. Hinein in die Boote und die Fahrt ging durch den Urwald, über Stromschnellen und durch kleine Wasserfälle. Auf halber Strecke gab es eine kleine Pause. Vorbei an in den Fels geschlagenen balinesischen Figuren ging es weiter. Am Ende gab es Duschmöglichkeiten. Die Wildwasserstrecke selbst ist ca. 10 Km lang. Man sprach von Schwierigkeitsgrad 2. Aus unserer Sicht ein riesiges Vergnügen, was man mal gemacht haben muss.

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10.09.2010 Die Rückfahrt nach Sanur

Wir verbringen noch ein paar geruhsame Stunden im Beji Ubud Resort. Dann geht es, vorbei an sehenswerten Reisfeldern mit Vogelscheuchen (lange und bunte Flatterbänder), nach Sanur und ins bekannte Inna Bali Beach Hotel. Da unser Zimmer in Richtung Osten lag, hatten wir einen freien Blick zu den Sonnenaufgängen über dem Strand. Für uns selbst war dieses Hotel (bis auf das Frühstück) günstiger er als die geplanten kleinen Bungalows . Es hatte u.a. große Schwimmbecken und ebenerdig einen abgesonderten SPA Bereich. Auch am Strand, der in Bali immer generell öffentlich sein soll, konnte man sich massieren lassen. Durch die zentrale Lage direkt an der Innenstadt Sanur waren täglich interessante Spaziergänge möglich. Immer wieder bestaunten wir die Altäre in, an und vor den Häusern oder Läden, als Opfergaben reichlich gedeckt mit Blumengestecken,Gemüse und Obst. Windspiele auf langen Stangen, Tierskulpturen (Fische, Tiger u.a.) vor Tempelbereichen oder in Geschäften zum Verkauf, Wechselstuben und eine Tankstelle für Mopeds mit seinem „Bensin“ in Wasserflaschen waren Blickpunkte für uns. Am Strand direkt dann Parkplätze für hunderte von Mopeds, kleine Gaststätten, in denen man vorzüglich Essen konnte und das zu traumhaft günstigen Preisen (ein großer Fisch, Salat oder Gemüse und eine Flasche Bier kostete dort insgesamt ca. 7 Euro). An einem Abend spielte in einem Hinterhof eine große Gamelan Kapelle zu einer balinesischen Feier. Kleine Geschäfte für Andenken aber auch für die dort ständig in der Luft schwebenden Papierdrachen in unterschiedlichster Form wie z.B. als Schiff, die balinesischen Auslegerboote am Strand und das Treiben der einheimischen Bewohner am Strand und vieles mehr hinterließen bei uns einen tiefen Eindruck was Bali heute ist.

Beginn der Verlängerungswoche.
Die Gruppe löst sich auf, da einige die Verlegung in das zugesagte ruhiges Hotel verlangten.
Der Reiseveranstalter veranlasst den Umzug.
11.09.2010 Ein freier Tag

Vom Reiseveranstalter stand niemand zu Verfügung und so organisieren wir selbst. Wir fahren mit dem Taxi nach Batubulan zum Taman Burung Bird Park. Auf ca. 2 Hektar Fläche sind ca. 250 exotische Vögel zu beobachten. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck. So können wir hier den fast ausgestorben Bali Starling (Leucopsan rothschildi), auch Bali Mynah genannt, kennenlernen. Bemerkenswert ist außerdem die große Zahl von unterschiedlichen Hornbills. Einige Kakadus lassen sich kraulen und auch eine Kakadu Kinderstube ist vorhanden. Paradiesvögel, Papageien, Eulen, Adler einen weißen Pfau, aber auch Warane, und eine Freiflugschau runden das Bild ab. Der Park sollte ein Muss für jeden Naturfreund und Bali-Besucher sein.

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Wreathed Hornbill
Weißer Pfau (Pavo cristatus mut. alba)
Komodo Waran oder Komodo Drache
12.09.2010 Tauchen an der Insel Nusa Penida, Tauchplätze Manta Point und Cristal Bay

Wir fahren zuerst den Manta Point an. Die Sicht ist wie in der Vorwoche miserable, aber die Mantas sind vorhanden und tauchen immer wieder aus der trüben Brühe auf. Außerdem entdecken wir dort einen großen Ringelaal. Der zweite TG erfolgte in der Cristal Bay. Das Wasser war erheblich kälter (19,8 Grad) und zwei Personen aus einer anderen Gruppe bekamen auch einen Mola zu sehen. Man hatte uns an diesem Tag leider einen anderen Guide verpasst, der wenig Interesse zeigte, uns zu speziellen Molaplätzen zu führen oder etwas Besonderes zu zeigen.

13.09.2010 Tauchen an der Insel Nusa Penida, Tauchplätze Crystal Bay und S.D.

Wir fahren zunächst zur Cristal Bay. Das Wasser ist 23 Grad „warm“ und dementsprechend von Molas wiederum keine Spur. Aber der Tauchplatz Cristal Point hat noch erheblich mehr zu bieten: Hier eine Auswahl der gesichteten Kreaturen: Doktor-, Kaiser-, Drücker-, Igel-, Kugel-, Falter-, Halfter- und Anemonenfische, auf dem Sandboden ein Scheermesserfische und eine Hundszunge, Korallen-, Sand- und Zackenbarsche, Nacktschnecken und bemerkenswerte Lederkorallen und Seescheiden. Auch eine Seeschlange wurde gesichtet.

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Blauer Scheermesserfisch
Igelfisch
Halfterfisch
Der Zweite TG erfolgt am Tauchplatz S.D., um einen ruhigen Abschluss zu erhalten.

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Auch hier entdeckten wir nochmals eine Seeschlange, Drachenköpfe und andere Skorpionfische, Krugfische, Zackenbarsche, Büschelbarsche, ein Tritonhorn, welches sich gerade einen riesigen Seestern einverleibte sowie eine Schildkröte, die unser Guide leider „reiten“ musste.

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Juwelen-Zackenbarsch
Tritonhorn mit Seestern
14.09.2010 Ein freier Tag

Wir organisieren wieder selbst und so wir fahren mit dem Taxi zum Nusa Tenggara Safari & Marine Park. Es ist ein flächenmäßig sehr großer Park mit unterschiedlichsten Attraktionen. Im Eingangsbereich große Aquarien u.a. mit Welsen. Ein Vogelkäfig mit Bali Maynah’s und balinesische Kostüme an der Decke sorgten für erste Eindrücke. Danach ging es zum regelmäßig fahrenden Safari-Bus und zu einer Tour durch abgezäunte Gebiete mit freilaufenden Tieren. Gesichtet wurden u.a. : Tiger, Löwen, Zebras, Flusspferde, Elefanten und ein Paar balzende Strauße. Weiße Tiger mit Nachwuchs waren eine besondere Sehenswürdigkeit. Insbesondere die Fütterung, zu der die großen Tiere eine Stange hinaufklettern mussten, war interessant.

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Gangesgavial

Mynah Vogel

weißer Tiger

Weitere Attraktionen waren u.a.: Warane, Kakadus die sich wieder kraulen ließen und eine Elefantenschau. Durch stilvollgestaltete Durchgänge, eine Hängebrücke und vorbei an kleinen Tempeln, ging es zu Vergnügungspark mit Nachbildungen von Saurierskeletten, einem sehr schönen Wasserspielplatz und zu einer Wasserrutschbahn. Mitfahren war angesagt und so wurden wir vor der Rückfahrt noch mal richtig nass.

15.09.2010 Der Tag mit den Delfinen

Wir werden vom Veranstalter, der Dolphins Experience, abgeholt und zur Basis des Unternehmens gebracht. Dort gibt es Schließfächer, Umkleidemöglichkeiten und Duschen. Alkoholfreien Getränke sind im Preis inbegriffen und ebenfalls in der Basis verfügbar. Von Steg aus geht es mit einem Boot zu einem frei im Meer schwimmenden „Stift“. Dies ist ein Bereich mit vielen weiteren abgezäunten Bereichen, die wiederum durch Plattformen und Stege verbunden sind. Es werden Gruppen gebildet mit jeweils einem Guide und 4 Personen.

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Jede Gruppe bekommt einen Bereich mit einem Delphin zugewiesen.

Dann geht es ins Wasser und man steht auf einer Plattform in einer Tiefe von ca. 1. Meter. Der Guide lockt den Delphin mit kleinen Fischen und man kann ihn knutschen, sich küssen lassen, versuchen ihn aus dem Wasser zu heben und vieles mehr. Die Tiere scheinen das ganze Spiel so richtig zu lieben.

Die Delphine selbst sind sogenannte Marine-Delphine, für den Kriegseinsatz ausgebildet, heute aber nicht mehr in der Lage sich selbst zu ernähren. Man entlässt sie zwar in gewissen Abständen wieder ins freie Meer, sie kommen aber immer wieder zurück. So verbringen sie ihr restliches Leben in diesem geschützten Bereich und zur Erbauung der Touristen. Für uns war das ein überwältigendes Erlebnis, auch wenn es nur ca. ½ Stunde dauerte. So schnell werden wir Delphinen nicht wieder so nahe kommen. Zurück zur Basis, Duschen und danach der Rücktransport zum Hotel durch den Veranstalter, verliefen reibungslos.

16.09.2010 Der vorletzte Tag auf Bali

Mit dem Bus geht es morgens zum Kaufhaus “Galeria” . Um einen Garten liegen auf zwei Etagen viele Einzelgeschäfte. Der große Supermarkt für Lebensmittel hat ein riesiges Angebot, welches deutschen Verhältnissen bei weitem übertrifft.

Mit kurzem Halt am Pecuta Indah Resort, mit seinen großen Skulpturen am Eingang, geht es zum Pura Uluwatu Tempel. Er liegt auf einer hohen Steilwand an der Küste und ist u.a. bekannt durch seine frechen Affen, die dort überall herumwuseln. Wie wir selbst beobachten konnten ist ihre Lieblingsbeschäftigung Brillen klauen. Findige Einheimische locken die Tiere dann mit Futter an, wodurch das Diebesgut nicht mehr so streng bewacht wird, holen es zurück und verkaufen es dann wieder an den bestohlenen Touristen..

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Nächste Station war der Garuda Wisnu Kencana Park.
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Am Eingang des Geländes liegt ein Tanzplatz, auf dem regelmäßig Barong Tänze aufgeführt werden. Wir hatten das Glück, gerade zu einer Vorstellung dort zu sein.

Einige Darsteller trugen dabei sehr abstrakte Tierkostüme, die später in einer Halle ausgestellt waren.p

Auf dem nachgelagerten Gelände ensteht zur Zeit eine riesige Skulptur, die nach Fertigstellung größer sein soll als die Freiheitsstatue vor New York. Geplant ist eine restliche Bauzeit von 2 Jahren.

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In einer kleinen Halle steht das Modell und auch ein Film dazu wurde vorgeführt.

Große Teile, wie u.a. das Oberteil von Wisnu sowie ein Garuda sind fertig und können besichtigt werden.

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Mit Einbruch der Dunkelheit begann dann der eigentliche Ketchack Dance in einer kleinen und offenen Arena. Es war ein einmaliges und sehenswertes Spektakel, mit der eine Geschichte aus der balinesischen Kultur gezeigt wird.

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WMV Film - Ketchack Dance 50 sec.

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Nach der Schau ging es zum Abendessen in ein abgeschlossenes Touristen Ghetto mit einer Fahrzeugkontrolle am Eingang. In diesem Bereich liegen die namhaften Vielstern-Hotels. Die Preise sind in den Geschäften und den Restaurant entsprechend angepasst. Wer wollte, konnte an einem Essen zu einem Festpreis bis zum Abwinken teilnehmen. Es wurde sehr dekorativ auf Schwertern serviert.

Die zeitliche Organisation dieses Tages erfolgte durch Renee und sie war bemerkenswert gut.

Spät ging es mit dem Bus zurück ins Hotel Inna. In den Vortagen hatte ENA-Divers bereits das Tauchgerödel ins Hotel gebracht. Im Hotel auf dem Balkon liegend, so war es für den kommenden Rückreisetag fast trocken.

17.09.2010 Der Rückreisetag

Am Flughafen sahen wir den abgesonderten Teil der Gruppe wieder und die jeweiligen Erlebnisse wurden ausgetauscht. Die Abfertigung im Flughafen und der Rückflug nach Frankfurt verliefen reibungslos.

Zusammenfassend muss gesagt werden: Aus unserer Sicht haben wir einen guten Überblick über das Besondere vom heutigen Bali erhalten, auch wenn wir keine Molas gesehen haben und die Aufbauschung der Gruppe doch einige Probleme brachte.

An dieser Stelle unseren Dank an Renee mit seinen Guides vor Ort.

 

Nach der Reise haben wir uns die Seite von Roger-Tour's genauer angeschaut. Dabei mussten wir erkennen, dass alle Reiseberichte nur positiv sind und fast alle vom Reiseveranstalter selbst verfasst wurden.

Fotos: Christa und Wolfgang Fiedler, Kameras: Canon G9, Panasonic TZ10


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